Diktate Klasse 4 Deutsch

Kostenloses Arbeitsblatt - Diktate Klasse 4 Deutsch

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▼ Kurze Diktate Klasse 4 Deutsch (65 – 75 Wörter) anzeigen

📋Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 1

1. Der neue Schulbus Mit dem Bus fährt Leon jeden Morgen zur Schule. Die Kinder stellen sich in eine Reihe und warten, bis sie einsteigen können. Sofort sucht sich Leon einen Sitzplatz. Oft sind alle Plätze besetzt und Leon bleibt stehen. Er kann sich an einem Gurt festhalten. Sollte der Busfahrer scharf bremsen, stürzt er nicht zu Boden. Bei Regenwetter ist er schon froh, dass es einen Schulbus gibt.

2. Die Schule von heute Heute sitzen in einer Grundschulklasse etwa zwanzig bis dreißig Kinder. Oft stehen die Tische in Gruppen und die Kinder schauen sich gegenseitig an. Leise dürfen sie auch miteinander sprechen. Wenn die Lehrerin sie etwas fragt, müssen die Schüler nicht mehr starr aufstehen. Sie lernen gemeinsam und helfen sich gegenseitig. Das macht allen großen Spaß im modernen Unterricht.

3. Besuch im Zoo Mutter und Vater sitzen im Garten. Aber Leon will in den Zoo. Im Garten sind auch Tiere. Eine braune Katze rennt schnell davon. Eine Frau schaut aus dem Fenster. Im Garten sind Blumen, Büsche und Bäume. An den Ästen hängen Äpfel und Birnen. Mutter will ein Buch lesen. Vater, Sohn und Tochter turnen fröhlich im weichen Gras. Da hören sie plötzlich einen Igel. Sie rufen aufgeregt: „Schau, ein Igel! Er sucht bestimmt Früchte.“

4. Ein kleiner Gast in der Schule Die Kinder wollten wissen, was in der Schachtel ist, die Leon heute mit zur Schule bringt. Da nimmt er vorsichtig den Deckel ab und alle Mitschüler staunen sehr. Es guckt ein kleiner Igel heraus. Leon lächelt und sagt glücklich: „Ich habe den Igel gestern Abend auf dem Heimweg gefunden. Er hat Hunger. Am Nachmittag kommt er aber wieder in unseren Garten.“

5. Kochen mit Mama Mit meiner Mama koche ich neuerdings viel. Am Samstag gab es bei uns Nudeln mit Lachs. Dies schmeckte allerdings meinem Papa nicht wirklich. Damit Papa es nicht merkt, haben wir extra den Fisch mit dem Mixer klein gehackt. Aber er wollte die Nudeln nicht essen. Ich versuchte ihn mit einem Keks zu bestechen, aber dies half nichts. Also haben Mama und ich alleine die Nudeln gegessen. Sie hat nicht mal gemeckert.

6. Brieffreund aus Afrika Ich freue mich sehr darauf, denn in sieben Stunden ist es so weit und ich werde endlich meinen Brieffreund aus Afrika kennenlernen. Seit mehreren Jahren schreiben wir uns Briefe und erzählen viel über das Leben in unserem Land. Er wohnt in einem kleinen Dorf, das weit entfernt von der nächsten großen Stadt liegt. Es ist für ihn daher oft schwierig, die Briefe an mich zu verschicken.

7. Ein Morgen im Auto Nach nur knapp fünf Minuten stürmte mein Vater erneut in mein Zimmer: „Auf dem Küchentisch steht schon dein Kakao und Mama möchte dich heute zur Schule bringen.“ „Jeden Morgen ist es das gleiche Theater!“, schimpfte meine Mutter verärgert, als ich dann endlich im Auto saß und wir endlich losfahren konnten. Der Schulweg war zum Glück frei und wir kamen pünktlich an.

8. Till als Lehrer Till Eulenspiegel arbeitete einmal als Hilfslehrer. Der Herzog kam eines Tages und hörte beim Unterricht in Tills Klasse aufmerksam zu. Alle Schüler meldeten sich bei jeder Frage und es kam immer eine richtige Antwort. Der Herzog verabschiedete sich sehr zufrieden. Jedoch glaubte der Rektor, dass Till einen Trick angewendet hatte, und wollte das Geheimnis erfahren. Eulenspiegel gab bereitwillig Auskunft.

9. Der Blauwal Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Bis zu zweiunddreißig Meter lang kann er werden. Er wiegt so viel wie zweitausend erwachsene Menschen. Sieben Meter lang sind die neugeborenen Kälber und jeden Tag nehmen sie hundert Kilogramm zu. Der Blauwal ist ein Säugetier und kein Fisch. Zum Atmen muss er auftauchen, da er eine Lunge hat. Aus dem Nasenloch stößt er die Luft aus.

10. Der geheimnisvolle Schatz im Burggraben Die mutigen Kinder planten in den Osterferien einen spannenden Ausflug zur alten Wasserburg am Waldrand. Sie kletterten vorsichtig über die dicke Wehrmauer und suchten im tiefen Burggraben nach Spuren. Mit einer großen Lupe und einer Taschenlampe untersuchten sie das nasse Moos. Plötzlich entdeckte Ben im Schlamm eine eiserne Kiste, die mit einem schweren Schloss fest verschlossen war. Glücklich brachten sie den Fund zum Burgherrn in den großen Rittersaal.

11. Gefährliches Glatteis im Advent Im kalten Dezember zog am Nachmittag ein heftiges Unwetter über das weite Land auf. Die dichte Nässe brachte am Abend einen strengen Bodenfrost mit sich. Auf der langen Asphaltstraße im Dorf entstand blitzschnell ein spiegelglattes und gefährliches Glatteis. Die Autofahrer mussten extrem vorsichtig fahren, um keinen schweren Unfall zu bauen. Die Schulkinder liefen sehr behutsam über den rutschigen Fußweg nach Hause und wärmten sich am Ofen.

12. Der listige Dieb am Bahnhof Am Donnerstag herrschte ein dichtes Gedränge auf dem breiten Bahnsteig am Hauptbahnhof der Stadt. Ein listiger Dieb nutzte die Unruhe der Menschen schlau aus. Er schlich sich heimlich an einen alten Reisekoffer heran und schnappte sich eine wertvolle Geldbörse aus der Tasche. Der aufmerksame Wächter bemerkte den Betrug jedoch sofort und rief laut nach der Polizei. Die flinken Feuerwehrleute halfen bei der Verfolgung.

13. Ein fabelhaftes Examen In der letzten Schulstunde mussten die Schüler der vierten Klasse ein sehr schweres Examen im Fach Mathematik schreiben. Die Jungen und Mädchen saßen ganz ruhig an ihren Schreibpulten und dachten gründlich über die komplizierten Textaufgaben nach. Ben kontrollierte seine Arbeit am Ende noch einmal ganz genau. Er verbesserte einen kleinen Tippfehler und gab schließlich ein vollständig fehlerfreies Blatt ab. Die Lehrerin lobte seinen Fleiß.

14. Das Gewitter im Sommerurlaub In ihrem ersehnten Sommerurlaub an der Ostsee erlebte die Familie ein fantastisches Abenteuer. Am späten Abend zog plötzlich ein drückendes Gewitter am Horizont herauf. Eine heftige Böe erfasste das kleine Ruderboot auf dem See und trieb es schnell an das Ufer. Ein greller Blitz erleuchtete den dunklen Himmel und der laute Donner schallte durch das Tal. Zum Glück fanden alle Schutz in der gemütlichen Burgkapelle.

📋Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 2

15. Der Wecker am Morgen Zeitig am Morgen läutet der laute Wecker auf dem kleinen Nachttisch im Zimmer. Der Junge muss sich erst einmal kräftig strecken, bevor er munter wird. Er läuft schnell ins Bad, wäscht sein Gesicht und putzt die Zähne. Danach zieht er seine Jeans und die warme Jacke an. Am Küchentisch steht schon der heiße Kakao bereit. Die Mutter wartet ungeduldig, um ihn zur Schule zu bringen.

16. Gefährliche Haie im Pazifik Die mutigen Seeleute fuhren mit ihrem großen Holzboot weit hinaus auf den offenen Pazifik. Das Wetter war herrlich und die Sonne erwärmte das blaue Wasser spürbar. Plötzlich entdeckte der Kapitän mit seinem Fernglas mehrere riesige Haie ganz in der Nähe vom Boot. Die wilden Tiere schwammen flink im Kreis. Für die Menschen bestand zum Glück keine Gefahr, dennoch beobachteten sie die Situation mit großer Vorsicht.

17. Die Entdeckung am Bahndamm Auf ihrem Heimweg von der Grundschule machten die Kinder eine erstaunliche Entdeckung am alten Bahndamm. Im hohen Gras lag ein kleiner, verletzter Luchs, der leise winselte. Das scheue Tier hatte sichtlich große Schmerzen am Daumen und zitterte vor Kälte. Die Jungen liefen sofort zur nahen Feuerwehr und holten Hilfe. Die Feuerwehrleute brachten den Luchs behutsam in eine Tierklinik, wo er eine sorgfältige Pflege bekam.

18. Der strenge Winter in Deutschland Im Januar herrschte ein strenger Dauerfrost in ganz Deutschland und dichter Graupel bedeckte den Asphalt der Straßen. Der kalte Nordwind blies in kräftigen Böen durch die kahlen Blätterberge im Wald. Das Wasser auf den Teichen gefror blitzschnell zu einer dicken Eisschicht. Die Schulkinder freuten sich riesig über das Winterwetter. Sie zogen ihre warmen Anoraks an, nahmen die Schlitten aus dem Keller und liefen fröhlich zum steilen Berg.

19. Ein fabelhaftes Konzert Am Freitagabend fand eine ganz besondere Veranstaltung im großen Festsaal der Stadt statt. Die Schüler der vierten Klasse hatten im Musikunterricht fleißig neue Melodien geübt. Nun durften sie ihr Können auf der Bühne präsentieren. Die Mädchen spielten wunderschön auf dem Klavier und die Jungen spannten die Geigensaiten. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Zuschauer hörten aufmerksam zu und klatschten am Ende begeistert Beifall.

20. Der schlaue Wächter In der dunklen Nacht stand der schlaue Wächter aufmerksam am großen Burgtor des alten Schlosses. Mit seiner hellen Taschenlampe untersuchte er jede Ecke des Innenhofs sehr gründlich. Plötzlich hörte er ein leises Geräusch hinter den dicken Mauern. Ein scheuer Dachs huschte flink durch das trockene Laub und verschwand schnell in einer kleinen Öffnung im Boden. Der Wächter atmete erleichtert aus und ging ruhig auf seinem Posten weiter.

21. Der fleißige Handwerker Der erfahrene Handwerker kam heute Morgen pünktlich in unser schönes Haus am Waldrand. Er hatte sein schweres Werkzeug, dicke Drähte und eine eiserne Kiste in seinem Beutel eingepackt. Er musste den kaputten Ofen in der Küche reparieren, damit es drinnen bald wieder gemütlich warm wird. Mit großem Fleiß tauschte er die verrosteten Teile aus und prüfte die moderne Technik. Nach zwei Stunden war die Arbeit erfolgreich fertig.

22. Ein toller Erfolg im Sport Die sportlichen Kinder der vierten Klasse haben in der letzten Schulwoche fleißig für das große Schulfest trainiert. Ben lief beim schnellen Fünfzig-Meter-Lauf allen anderen Jungen mutig davon und erreichte als Erster die weiße Ziellinie. Alle seine Freunde jubelten laut im Stadion. Am Nachmittag bekam er vom stolzen Rektor eine glänzende Urkunde und eine Belohnung überreicht. Das war wirklich ein wunderbarer und sehr glücklicher Erfolg für ihn.

23. Die aufmerksame Verkäuferin Die aufgeregte Mutter ging am Nachmittag mit ihrer Tochter in das große Kaufhaus am Marktplatz. Sie wollten ein paar gesunde Lebensmittel, frisches Obst und süßen Nusskuchen für das Wochenende einkaufen. An der vollen Kasse vergaß die Mutter unbemerkt ihren kleinen Zettel mit den wichtigen Notizen. Die nette Verkäuferin bemerkte den Irrtum sofort, lief den beiden schnell hinterher und brachte ihnen das Papier freundlich zurück.

24. Ein Ausflug zur alten Burg In den sonnigen Osterferien machten die Geschwister einen spannenden Ausflug zur alten Burg auf dem steilen Berg. Sie wanderten gut gelaunt durch den kühlen Wald und sammelten auf dem Weg ein bisschen trockenes Moos und Rinde. Oben angekommen, führte der Onkel die Kinder durch das mächtige Burgtor direkt in den riesigen Rittersaal. Er erzählte ihnen viele interessante Geschichten von mutigen Rittern und edlen Herrschern aus dem Mittelalter.

25. Der schlaue Fuchs im Hühnerstall In der späten Abenddämmerung schleicht ein hungriger Fuchs heimlich um den alten Bauernhof herum. Er sucht vorsichtig nach einer Lücke im dichten Holzzaun, um in den warmen Stall zu gelangen. Die Hühner spüren die Gefahr im Dunkeln bereits und gackern aufgeregt auf ihren Stangen. Doch der treue Schäferhund Bobby schläft nicht. Er bemerkt das wilde Raubtier sofort, rennt mutig los und vertreibt den Fuchs mit lautem Bellen.

26. Ein neues Hobby im Schwimmclub Seit einigen Monaten geht Jonas einem neuen Hobby nach und trainiert fleißig in einem bekannten Schwimmverein. Jeden Dienstagnachmittag fährt er voller Vorfreude mit dem Bus zum großen Schwimmbad der Stadt. In der heutigen Stunde üben die Kinder das ausgiebige Brust- und Rückenschwimmen im klaren Wasser. Der erfahrene Trainer gibt ihnen nützliche Tipps für die richtige Haltung. Nach dem anstrengenden Training duscht sich Jonas gründlich und fährt glücklich heim.

27. Der kaputte Roller am Spielplatz Der blaue Lenker an meinem alten Roller ist gestern Nachmittag beim schnellen Fahren auf der Asphaltstraße kaputtgegangen. Ich bin in einer engen Kurve unglücklich gestürzt und habe mir eine blutige Wunde am Knie zugezogen. Der erschrockene Vater kam sofort herbei, tröstete mich geduldig und holte ein sauberes Pflaster aus der Tasche. Nun kann ich schon wieder lachen, aber der Roller muss in der Garage gründlich repariert werden.

28. Ein schöner Tag an der Ostsee In den ersehnten Sommerferien machte die glückliche Familie einen wunderschönen Ausflug an die blaue Ostsee. Die aufgeregten Jungen liefen sofort zum breiten Strand, um im sauberen Wasser zu baden und tiefe Gräben im Sand zu graben. Der Vater hatte eine große Landkarte auf einer Decke ausgebreitet und informierte sich über die Gegend. Am Abend aßen alle leckere Wurstbrötchen und genossen die angenehme Meeresluft am Ufer.

29. Der fleißige Gärtner im Frühling Im sonnigen April herrscht emsiges Treiben im großen Schulgarten der Grundschule. Die Schüler der vierten Klasse haben sich in Gruppen eingeteilt und wollen Beete anlegen. Sie graben die frische Erde mit einem Spaten um und entfernen vorsichtig das störende Unkraut. Der Gärtner bringt verschiedene Samen und zeigt den Kindern, wie man den Rasen richtig sät. Alle Jungen und Mädchen helfen mit großem Fleiß bei der Gartenarbeit.

30. Die Kisten für den großen Umzug In wenigen Tagen zieht die Familie in eine neue, hellere Wohnung in der Nähe vom Marktplatz um. Lena hilft der Mutter heute fleißig beim Packen in ihrem gemütlichen Zimmer. Sie sortiert alle alten Spiele, dicken Bücher und Schulsachen ordentlich in die Pappkartons ein. Jedes Päckchen wird mit einem dicken Stift beschriftet, damit später niemand lange suchen muss. Am Abend sind alle erschöpft von der Arbeit.

31. Der kranke Moritz im Bett Der kleine Moritz liegt seit gestern Morgen mit hohem Fieber und Schüttelfrost im Bett. Sein ganzer Körper fühlt sich sehr heiß an und sein Kopf tut ihm weh. Die besorgte Mutter fühlt seine Stirn und legt ihm ein kühles Tuch auf das Gesicht. Lena misst aufmerksam die genaue Temperatur mit einem Thermometer unter seinem Arm. Moritz muss nun bittere Medizin nehmen und geduldig darauf warten, wieder gesund zu werden.

32. Ein geheimnisvoller Fund auf dem Dachboden In einer alten Holzkiste auf dem dunklen Dachboden entdeckte das Mädchen neulich ein wunderschönes, altmodisches Märchenbuch. Die dicken Seiten aus Papier waren von der langen Zeit schon ganz gelb geworden. Sie setzte sich gemütlich in einen weichen Sessel am Fenster und las eine spannende Geschichte von einer listigen Hexe. Die Erzählung fesselte sie so sehr, dass sie beim Lesen die Zeit völlig vergaß.

33. Die fleißige Biene auf Nahrungssuche Eine kleine Honigbiene fliegt am warmen Nachmittag im Mai unermüdlich im Garten von Blüte zu Blüte. Sie sucht eifrig nach süßen Blütensäften, um leckeren Honig für den Bienenstock herzustellen. Auf den grünen Blättern der Tulpen sitsst ein kleiner Käfer und schaut der Biene aufmerksam zu. Im Bienenstock warten schon viele andere Arbeiterinnen, um gemeinsam an den Waben zu bauen. Das ist ein nützliches Gesetz der Natur.

34. Ein kniffliges Rätsel in der Schule Heute Morgen mussten die Kinder der vierten Klasse eine schwere Arbeit im Fach Deutsch schreiben. Die Jungen und Mädchen saßen ganz ruhig an ihren Tischen und hörten der Lehrerin aufmerksam zu. Sie stellte der Klasse ein kniffliges Rätsel zum Raten an der großen Tafel. Die Schüler mussten scharf nachdenken und schwierige Lernwörter fehlerfrei in das Heft eintragen. Ben löste die Aufgabe als Erster fehlerfrei.

📋Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 3

35. Vorsicht an der Kreuzung Die Schulkinder müssen auf ihrem täglichen Schulweg über eine sehr breite Kreuzung gehen. Die hellen Farben der Ampel sagen ihnen genau, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten sollen. Bei Rot bleiben alle Schüler brav am Rand stehen und warten ungeduldig. Ein großes Auto hält jetzt an der Linie an. Der nette Wachmann winkt die Jungen und Mädchen freundlich herüber, und sie überqueren vorsichtig die Fahrbahn.

36. Ein Bild für die Großmutter Die Jungen und Mädchen sitzen am Nachmittag gemeinsam am großen Küchentisch und wollen ein schönes Bild malen. Linda gibt ihrem kleinen Bruder einen feinen Haarpinsel und eine Palette mit bunten Farben. Sie zeichnen eine alte Wasserburg mit einem hohen Wehrturm am Waldrand. Es macht ihnen viel Spaß, die Burgmauern grau anzumalen. Das fertige Kunstwerk wollen sie am Sonntag ihrer lieben Großmutter zum Geburtstag schenken.

37. Ein nützlicher Kompass Die Pfadfinder wandern im kühlen Oktober mutig durch das dichte Unterholz im Wald. Das Wetter ist heute sehr regnerisch und dunkle Wolken stehen am grauen Himmel. Damit sich die Gruppe im Gelände nicht verläuft, nutzt der schlaue Anführer einen modernen Kompass zur Orientierung. Er blickt aufmerksam auf die nützliche Nadel und bestimmt die genaue Richtung. So finden alle Kinder am Abend sicher und glücklich nach Hause.

38. Das eifrige Eichhörnchen Ein kleines, braunes Eichhörnchen klettert am Nachmittag flink am kräftigen Stamm einer alten Fichte hinauf. Es sammelt fleißig Nüsse und Tannenzapfen, um einen großen Vorrat für den kalten Winter anzulegen. Seine Behutsamkeit ist bei der Nahrungssuche im Wald sehr wichtig, da sich ein wilder Luchs hinter den Büschen versteckt. Das schlaue Tier springt geschickt von Ast zu Ast und versteckt die Beute sicher in seiner hohlen Baumhöhle.

39. Der ungeduldige Gast In einem uralten Märchenbuch liest das Mädchen eine spannende Geschichte über ein kleines Monster. Das seltsame Wesen lebt ganz einsam in einer dunklen Höhle tief im Wald und hat schreckliche Langeweile. Es sitzt traurig auf einem harten Stein und wartet schon seit vielen Wochen ungeduldig auf Besuch. Plötzlich hört es ein lautes Klopfen am hohlen Eingang. Ein mutiger Junge tritt herein und bringt eine Tüte voller Süßigkeiten mit.

40. Der kaputte Eimer in der Werkstatt Der große Eimer im Garten hat leider ein tiefes Loch bekommen und das Wasser läuft schnell auf den nassen Boden. Der Vater holt sein schweres Werkzeug aus der Garage, um den Schaden gründlich zu reparieren. Er setzt sich auf eine hölzerne Kiste in der Werkstatt und biegt ein Stück festen Draht um den Rand. Nach einer Weile ist die Arbeit erfolgreich fertig. Nun kann man den Eimer wieder nützen.

41. Ein warmer Kakao am Abend Am späten Abend kocht die Mutter frische Milch am heißen Herd in der Küche. Sie gibt etwas süßen Kakao und ein Päckchen Zucker dazu, bis es herrlich im ganzen Haus riecht. Die müden Kinder kommen aus ihren Zimmern herbei und setzen sich an den runden Tisch. Wir trinken das warme Getränk gemütlich zusammen und unterhalten uns leise über den Schulalltag. Danach putzen alle fleißig ihre Zähne und gehen ins Bett.

42. Die fleißige Meise im Nest Eine kleine Meise sitzt am Morgen munter auf dem Ast einer alten Lärche und singt ein wunderschönes Lied. Sie blickt mit scharfem Auge umher und sucht eifrig nach Nahrung für ihre Jungen. Im gemütlichen Nest aus Moos und Reisig warten schon vier winzige Vögel hungrig auf Futter. Schnell fliegt die Vogelmutter hinab zum Waldboden, schnappt sich einen fetten Wurm und bringt die Beute glücklich zu ihrer Familie zurück.

43. Der Wolf auf Futtersuche Ein wilder Wolf läuft leise und vorsichtig durch den dichten Wald im Gebirge. Er sucht im tiefen Schnee hungrig nach einer frischen Spur von einem Reh oder Hirsch. Seine spitzen Ohren hören jedes noch so kleine Geräusch im Unterholz ganz deutlich. Bei dieser eisigen Kälte ist die Nahrungssuche im Revier besonders schwierig für das Raubtier. Schließlich entdeckt der schlaue Wolf etwas Fallobst unter einer Fichte und frisst gierig.

44. Das hungrige Kamel im Zoo Ein großes, braunes Kamel steht im Gehege im Zoo und frisst gemütlich trockenes Kraut aus einer großen Schüssel. Die Kinder stehen sicher hinter dem hölzernen Zaun und schauen dem Tier aufmerksam beim Kauen zu. Der Vater holt am nahen Kiosk ein paar Päckchen Kekse und ein süßes Eis für die Familie. Das Wetter ist heute sehr sonnig und warm, und der gemeinsame Ausflug macht allen Beteiligten großen Spaß.

45. Ein Abenteuer am Bahndamm Die aufgeregten Kinder erlebten in den großen Ferien ein spannendes Abenteuer am alten Bahndamm. Sie hatten sich am Nachmittag am Waldrand verabredet, um die Natur intensiv zu beobachten. Lukas nahm eine Lupe und eine Taschenlampe aus seinem kleinen Beutel. Plötzlich entdeckten sie im tiefen Gras eine blinde Schleiche, die behutsam im Moos kroch. Die Schüler verhielten sich vollkommen ruhig, um das scheue Tier auf keinen Fall zu erschrecken.

46. Der Abschied am Bahnhof Am Donnerstag herrschte ein dichtes Gedränge auf dem breiten Bahnsteig am Hauptbahnhof der Stadt. Die Familie begleitete den Großvater zum Zug und verabschiedete ihn herzlich. Der Abschied fiel allen Beteiligten sichtlich schwer, da er eine weite Reise vor sich hatte. Die Kinder winkten dem weißhaarigen Mann fröhlich zu, als die schwere Lokomotive pünktlich anlief. Ein netter Schaffner blickte auf die Uhr, schloss die Türen und die Fahrt begann.

47. Vorsicht auf der Asphaltstraße Der stürmische Wind blies am Nachmittag in kräftigen Böen durch das Dorf und brachte viel Schmutz mit sich. Ein heftiges Unwetter verdunkelte den Himmel und die breite Asphaltstraße wurde durch den plötzlichen Nieselregen spiegelglatt. Die Autofahrer mussten ihre Geschwindigkeit stark anpassen, um keinen schweren Unfall zu bauen. Zwei Schulkinder liefen sehr vorsichtig über den nassen Gehweg nach Hause. Sie waren erleichtert, als sie endlich die warme Wohnung erreichten.

48. Die Entdeckung im alten Keller Zwei mutige Jungen machten gestern eine erstaunliche Entdeckung im dunklen Keller des verlassenen Hauses. Sie schlichen heimlich die hölzerne Treppe hinab und knipsten ihre Taschenlampen an. In einer verstaubten Ecke stand ein altmodisches Bücherregal aus schwerem Eisen. Unter einem breiten Brett entdeckten sie eine eiserne Kiste, die mit einem verrosteten Schloss verschlossen war. Die Kinder schüttelten den Kasten aufmerksam und hörten das laute Klatschen von alten Münzen im Inneren.

49. Ein toller Erfolg im Sport Die sportlichen Kinder der vierten Klasse haben in der vergangenen Woche unermüdlich für das große Schulfest trainiert. Ben wollte beim schnellen Fünfzig-Meter-Lauf allen anderen Jungen beweisen, dass er der Schnellste im Verein ist. Er lief mutig voran und erreichte beinahe einen neuen Rekord an der weißen Ziellinie. Alle seine Freunde jubelten laut. Am Nachmittag bekam er vom stolzen Rektor eine glänzende Urkunde für seinen Fleiß überreicht.

Originalausgabe: 05/2010 / Letzte Überarbeitung: 09/2026

▼ Mittlere Diktate Klasse 4 Deutsch (75 – 90 Wörter) anzeigen

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 1

1. Die Schule beginnt wieder Die Ferien der Kinder sind vorbei. Am Montagmorgen treffen sie in der Schule ein. Keiner verspätet sich, denn sie freuen sich alle auf den Pausenspaß. Zuerst schreiben sie auf ihre Schreibblöcke. Die Lehrerin stellt danach ein neues Lernprogramm vor, das fehlerfrei läuft. Zuletzt werden die Dienste eingeteilt. In diesem Diktat fehlen immer noch die Lernwörter reiten, lenken, Flugzeug, Computer, Dunkelheit und Apotheke. Gestresst schaltet die Lehrerin den Computer aus.

2. Schulalltag Der Unterricht begann. Carmen rannte zu ihrem Stuhl und zog ihre Jacke schnell aus. „Wo liegt der Schwamm?“, fragte Frau Meier, die Lehrerin. „Die Tafel ist noch nicht gewischt!“ Nach den ersten beiden Stunden klingelte die Glocke durch das Schulhaus. Die Schüler versammelten sich im Hof. Dort löffelten einige ihren Joghurt, kletterten herum oder spielten Fangen. Nach zwanzig Minuten trafen sich die Klassen und stellten sich auf. Vor Anstrengung glühte manchen noch der Kopf.

3. Schulanfang Heute ist der erste Schultag nach den großen Ferien. Es ist acht Uhr. Die Kinder der Klasse haben sich in einer Reihe aufgestellt. Sie sollen heute eine neue Lehrerin bekommen. Sie betritt das Klassenzimmer und lächelt alle an. Anton wird ganz rot im Gesicht. Er sagt: „Die kenne ich ja schon. Die hat doch gestern die Wohnung über uns bezogen. Vater hat ihr geholfen. Jetzt ist mein faules Leben vorbei.“

4. Nach den Ferien Die Kinder denken gerne an die Sommerferien zurück. Maria wohnte mit ihren Eltern auf einem Bauernhof. Dort gab es Schweine, Gänse, Hühner, Kühe, Hunde und Ziegen. Maria hat die Tiere gefüttert oder mit dem großen Schäferhund gespielt. Anton ist mit dem Zug zu seinen Großeltern gefahren. Er hat seinem Opa viel im Garten geholfen. Mit ihm hat er einen Stall für Kaninchen gebaut. Viele Kinder konnten nicht verreisen.

5. Der Zimmermann des Waldes Auf ihrer Wanderung im April machten die Kinder Pause auf gefällten Baumstämmen. Sie holten ihre Brote aus den Rucksäcken. Auf einmal wurde es ganz still. An einer Lärche entdeckten sie einen bunten Vogel. Der hämmerte mit seinem kräftigen Schnabel gegen den Stamm. „Dies ist ein Buntspecht“, erklärte der Lehrer. „Der Specht baut seine Nisthöhle.“ Alle Schüler schauten aufmerksam zu. Nur Thorsten wurde es langweilig. Er klatschte mit den Händen und der Vogel flog weit weg.

6. Die Schule von früher Früher saßen oft mehr als sechzig Kinder in einer einzigen Schulklasse. Die schweren Tische standen hintereinander und die Kinder schauten stets nach vorn an die Tafel. Sie durften absolut keine Gespräche miteinander führen. Wenn der Lehrer sie etwas fragte, mussten die Schüler sofort aufstehen. Das war eine sehr strenge Ordnung im Unterricht und schwätzen war streng verboten.

7. Schreiben mit dem Federhalter Die Kinder saßen früher an alten Schreibpulten. Sie tauchten regelmäßig ihre Federhalter in ein schwarzes Tintenfass. Auf eine Schiefertafel schrieben die Schulanfänger. Die Schüler durften nicht schwätzen und mussten still sitzen. Waren sie unfolgsam, bekamen sie vom strengen Lehrer mit dem Rohrstock harte Schläge auf die Handfläche. Das Klassenzimmer wurde im kalten Winter selten geheizt. Die Kinder mussten selbst Brennholz mitbringen.

8. Die Amsel auf dem Balkon Die kalten Nächte waren vorüber. Mutter hängte die Blumenkästen auf. Carmen beobachtete durch das Küchenfenster, wie sich eine Amsel an den Blumenkästen zu schaffen machte. Als sie nach einigen Tagen die Blumen gießen wollte, entdeckte sie ein Vogelnest. Fünf Eier lagen darin. Die Familie benutzte den Balkon kaum noch, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören. Nach achtzehn Tagen schlüpften nacheinander fünf Junge aus. Die Vogeleltern flogen eifrig hin und her.

9. Die hungrige Drossel Gestern saß ich am Fenster. Während ich ein Buch las, ließ ich mich von der Morgensonne bescheinen. Da war es mir, als hätte jemand ans Fenster geklopft. Ich schaute auf. Eine dicke Drossel pickte mit dem Schnabel gegen die Fensterscheibe. Sie legte ihren Kopf ganz schief und sah mich mit hungrigen Augen an. Auf die Fensterbank hatte ich im letzten Jahr oft Futter gestreut. Das hatte sie sich sicher gemerkt.

10. Kaffee und Kuchen mit Tante Emma Meine Tante Emma kam vor ein paar Tagen zum Kaffee. Eigentlich wollte sie mit mir in den Zoo gehen, jedoch lag über Nacht eine dicke Schicht weißer Schnee in unserem Garten, der sonst voller Klee ist. Daher beschlossen wir, zu Hause zu bleiben und einen Obstkuchen zu essen. Meine Mama machte mir einen leckeren Früchtetee, da ich keinen Kaffee mag. Der schmeckte einfach super. Dass wir nicht zu den wilden Tieren konnten, fand ich gar nicht doof.

11. Der Hund Unser ältestes Haustier ist der Hund. Er stammt vom Wolf ab und ist ein Raubtier. Als Jagdhund, Schäferhund, Beschützer, Wächter und Spielgefährte dient er den Menschen. Es gibt sehr verschiedene und viele Hunderassen. Als Helfer der Menschen sind manche Spezialisten geworden. Sie dienen als Polizeihunde, Lawinensuchhunde, Blindenhunde, Schlittenhunde und so weiter. Ihre feine Nase hilft ihnen bei der schweren Arbeit sehr.

12. Ein Lied im Staub Auf dem Weg zum Strand lag eine Geldkassette im Staub, die verschlossen war. Ich brachte sie meinem Vater. Der versuchte, sie aufzumachen. Es gelang ihm und wir entdeckten darin einen Zettel mit einem besonders schönen Lied darauf. Immer wenn wir eine Urlaubsreise machen möchten, singen wir unser Lied aus dem Land des Stiefels. Alle freuen sich dann auf das weite Meer und den warmen Sand.

13. Gute Nacht in Afrika Viele wilde Tiere in Afrika müssen wegen ihrer Feinde beim Schlafen vorsichtig sein. Hoch oben auf einem Baum schläft der Leopard. Sollte Gefahr bestehen, kann er die ganze Gegend gut überblicken. In den Bäumen bauen auch die Schimpansen ihr Bett aus Ästen und Blättern. Wenn Paviane müde sind, schlafen sie manchmal im Sitzen. Sie fühlen sich sicher, da einige Männchen aufmerksam Wache halten.

14. Riesige Elefanten Der riesige Elefant braucht keine Angst zu haben. Er schläft sowohl im Stehen als auch im Liegen gut. Der Löwe verbringt die meiste Zeit mit Dösen und Schlafen. Etwa sechzehn Stunden am Tag schläft er im Rudel. Die Jungen spielen derweil im Schatten. Die afrikanische Steppe wird in der Nacht langsam kühl und alle Raubtiere ruhen sich nach der anstrengenden Jagd aus.

15. Liebe Frau Maier! Es ist schade, dass Sie nicht mehr unsere Klassenlehrerin sind. Aber Herr Geier ist auch nett. Sein Bruder unterrichtet an Ihrer Schule. Ist das nicht komisch? Wie geht es Ihnen als Rektorin? Bestimmt sind Sie traurig, dass wir nicht mehr Ihre Klasse sind, nicht wahr? Wenn Sie uns einmal schreiben würden, würden wir uns riesig freuen. Wir haben ein Foto von Ihnen im Klassenzimmer.

16. Frühjahrsputz Jedes Jahr, wenn die Kälte vorbei ist und sich langsam die Hitze wieder einstellt, beschließt meine Mutter einen Frühjahrsputz zu veranstalten. Keiner darf dabei herumsitzen, jeder muss den zugeteilten Platz putzen. Das letzte Mal musste ich die Fenster reinigen. Diese waren ganz schön verschmutzt. Als ich versuchte, meine Fensterbilder zu entfernen, habe ich total geschwitzt. Dabei habe ich mich verletzt, weil ich abgerutscht bin.

17. Ein Morgen wie jeder andere „Aufstehen, du Schlafmütze!“, rief mein Vater laut, während er mich im Bett wachrüttelte. Doch ich war noch sehr müde und fragte ihn leise: „Wie spät ist es denn eigentlich? Kann ich nicht noch fünf Minuten schlafen?“ Ich drehte mich noch einmal in meinem warmen Bettchen um, denn ich bekam zuerst keine Antwort. „Nun ist es aber genug! Los, raus aus den Federn!“

18. Der Hauptgewinn Mein Papa hat auf einer Tombola ein Los gekauft: „Ich werde bestimmt wieder nichts gewinnen!“, meinte er noch beim Loskauf. Dann wurde die Gewinnnummer bekannt gegeben und unsere Aufregung stieg. Der Sprecher teilte dann laut mit, was wir gewonnen hatten. Wir waren ganz überrascht. Mit drei Personen durften wir an einer tollen Schifffahrt teilnehmen. Drei Wochen später sollte es schon losgehen.

19. Die Fahrt im Nebel Wir betraten ein großes Schiff. Am Sonntag passierte es dann auch gleich. Mit dem Anorak und Kapuze auf dem Kopf und dick eingepackt standen wir an Deck und sahen, wie das Schiff in eine dichte Nebelwand fuhr. Der Kapitän wollte zuerst die Fahrt abbrechen, entschloss sich dann aber, mit einer Nebellampe vorsichtig weiter zu fahren. Wir hatten schon ein wenig Angst.

20. Der Schlosswald Den schönen Schlosswald fand ich beim Ausflug total klasse. Dort ließe sich bestimmt viel entdecken, denn darin haben sich eine Menge wilder Tiere niedergelassen. Wir konnten ein scheues Reh beim Fressen beobachten, aber das war es schon. Danach mussten wir schon weiter, denn wir wollten unbedingt vermeiden, dass wir in eine große Masse von weiteren Besuchern kommen. Zum Abschluss sind wir aber noch gemeinsam Eis essen gegangen.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 2

21. Eine kleine Katzenfamilie Mehrmals im Jahr können Katzen Junge bekommen. Beim letzten Mal war Susanne dabei. Eins, zwei, drei kleine, getigerte Wesen und zuletzt ein rabenschwarzes! Aber was war das denn? Neben seinen Geschwistern lag da plötzlich noch ein weißes Kätzchen! Zuerst konnte man nur Schlitze erkennen, denn die Augen der kleinen Katzen waren geschlossen. Weil die Mutter sie immer sauber leckte, waren die Kleinen nie schmutzig.

22. Platz in der Wohnung Manchmal ging die Katzenmutter spazieren und verließ das Nest. Ihre Jungen schliefen trotzdem ruhig weiter. Susanne konnte stundenlang fasziniert davor sitzen und sie beobachten. Nur ihre Eltern machten sich allmählich ernsthafte Gedanken über die Situation. Sie fragten sich besorgt: Haben wir wirklich genug Platz in unserer kleinen Wohnung für sechs Katzen? Am Abend besprachen sie gemeinsam eine gute Lösung.

23. Die schlauen Linkshänder Eulenspiegel verriet seinen genialen Trick dem staunenden Rektor: „Alle Kinder meldeten sich auf jede schwere Frage. Wer eine richtige Antwort wusste, hob sofort stolz die rechte Hand nach oben. Alle anderen Schüler, die ratlos waren, hoben einfach die linke Hand. Nur die Linkshänder durften heute vom Herzog natürlich nicht gefragt werden!“ Da musste der Rektor laut lachen.

24. Der Schulwechsel Nach den Sommerferien ist meine vierjährige Grundschulzeit beendet und ich komme auf eine neue Schule. Wir müssen uns jetzt schon Gedanken über den Schulwechsel machen. Dazu gab es vor mehreren Wochen einen Elternabend. Hier haben sich verschiedene Schulen unseren Eltern vorgestellt. Zwischen Gymnasium, Realschule und regionaler Schule haben wir die Wahl. Getrost auf das Gymnasium können Schüler gehen, die keinerlei Probleme mit dem Lernen haben.

25. Osterferien Ab heute sind endlich Ferien. In der Schule wurden wieder viele Arbeiten in den letzten Wochen geschrieben. Die freie Zeit haben wir uns somit wirklich verdient. Nun können wir wieder abends lange aufbleiben und morgens natürlich ausschlafen. Außerdem können wir den ganzen Tag machen, was wir wollen. Zurzeit quälen uns Hausaufgaben nicht. Damit wir auch draußen toben können, hoffen wir, dass das Wetter bald besser wird.

26. Der Glückskuchen Am Samstag hatte Marinas Bruder Manuel Namenstag. Als Geschenk hat Marina ihm einen Kuchen gebacken. Das war schon ein besonderer Kuchen, denn er sollte Manuel Glück bringen. Deswegen hat Marina ein Zwei-Euro-Stück im Kuchen versteckt. Als sie den Kuchen verpacken wollte, fiel Marina etwas ein: „Was ist, wenn nun Manuel ein Stück Kuchen ohne das Geldstück bekommen würde? Wird das Unglück bringen?“ Aber dann hatte Marina noch eine gute Idee.

27. Ein versteckter Schatz Beim Frühstück bekam jeder ein Kuchenstück. Und nicht nur Manuel, sondern auch Mutter, Vater und Marina fanden darin einen Glückszweier. Marina hatte für jeden extra einen hineingedrückt. Dies war ein besonders schöner Namenstag für alle Beteiligten. Niemand musste leer ausgehen und der Bruder freute sich riesig über die gelungene Überraschung. Die Mutter lobte die schlaue Idee der Tochter beim gemeinsamen Essen sehr.

28. Der stolze Häuptling auf der Jagd Der mächtige Häuptling der Indianer ritt am frühen Morgen auf seinem treuen Ross durch das weite Ährenfeld. Er trug einen prachtvollen Brustpanzer aus festem Leder und hielt eine spitze Lanze fest in der Hand. Mit geschärftem Blick suchte er am Waldrand nach einer fetten Beute für seinen Stamm. Seine Behutsamkeit war bei dieser gefährlichen Jagd besonders wichtig, damit ihn kein Raubtier vorzeitig entdeckte. Schließlich traf er seine Männer am geheimen Treffpunkt am Fluss.

29. Geheimnisse im alten Palast Auf ihrer lehrreichen Klassenreise nach Ägypten besichtigten die Schüler die riesigen Pyramiden und den prachtvollen Palast des Pharaos. Ein gelehrter Führer erklärte den Jungen und Mädchen die geheimnisvollen Schriftzeichen an den alten Wänden. Die Kinder erfuhren viele interessante Dinge über die Geschichte des Altertums. Sie schauten sich die goldenen Masken im Museum an und machten sich fleißig Notizen in ihr Heft. Dieser Ausflug war ein unvergessliches Erlebnis voller spannender Entdeckungen.

30. Der unermüdliche Mähdrescher Im sonnigen August herrschte eine drückende Schwüle über den weiten Feldern in Deutschland. Der fleißige Bauer musste die reife Ernte rechtzeitig vor dem nächsten Gewitter einholen. Sein großer Mähdrescher rollte unermüdlich über das goldene Ährenfeld und schnitt die Halme präzise ab. Die schwere Maschine machte einen ohrenbetäubenden Lärm, aber die Arbeit schritt zügig voran. Am späten Abend war das Feld vollständig abgeerntet und der Bauer blickte sehr zufrieden auf sein Werk.

31. Eine wichtige Untersuchung in der Klinik Gestern Nachmittag musste der kleine Philipp zu einer wichtigen Operation in das große Krankenhaus der Stadt. Er hatte schon seit mehreren Tagen schreckliche Ohrenschmerzen und ein starkes Fieber. Die nette Ärztin untersuchte seinen Kopf sehr behutsam und verschrieb ihm wirksame Medikamente aus der Apotheke. Die besorgte Mutter blieb die ganze Zeit an seinem Bett sitzen und tröstete den schüchternen Jungen geduldig. Zum Glück ging alles vollkommen gut aus.

32. Das Abenteuer in der dunklen Höhle Zwei abenteuerlustige Freunde machten am Dienstag eine aufregende Entdeckung im dichten Wald hinter dem Bahndamm. Sie fanden den verborgenen Eingang zu einer tiefen Finsternis unter den schweren Felsen. Vorsichtig schalteten sie ihre Taschenlampen ein und schlichen mit großer Geduld in die unheimliche Höhle hinein. Sie hörten ein scharrendes Geräusch und blieben erschrocken stehen. Ein großer Luchs funkelte sie aus dem Dunkeln an, doch das scheue Tier flüchtete schließlich lautlos.

33. Abenteuer auf dem Bahndamm Die aufgeregten Kinder machten in den großen Sommerferien einen spannenden Ausflug zum alten Bahndamm am Waldrand. Sie hatten sich vorgenommen, die Natur genau zu beobachten. In seinem kleinen Beutel hatte Ben eine Lupe und eine Schere eingepackt, während Carmen eine Thermoskanne mit heißem Tee trug. Plötzlich entdeckten sie im dichten Gebüsch eine merkwürdige Begegnung. Ein kleiner Dachs saß im tiefen Gras und nagte friedlich an einer Wurzel. Die Kinder verhielten sich ganz ruhig, um das scheue Tier nicht zu erschrecken.

34. Ärgerlicher Vorfall in der Apotheke Der Vater musste am Montagmorgen schnell in die nahe Apotheke in der Hauptstraße gehen, um wichtige Medikamente für die kranke Mutter zu holen. Vor dem großen Gebäude durfte man mit dem Auto allerdings nicht parken. Als der Vater gestresst zurückkam, entdeckte er einen ärgerlichen Zettel an der Scheibe. Ein Polizist hatte ihm ein Bußgeld wegen Falschparkens aufgeschrieben. Der Vater schimpfte leise über das Missgeschick, stieg eilig in sein Fahrzeug und fuhr aufmerksam zurück nach Hause.

35. Das große Geheimnis der Burgkapelle Auf ihrer Wanderung zur alten Wasserburg besichtigten die Schüler auch die kleine, dunkle Burgkapelle hinter der Ringmauer. Ein kluger Führer erklärte den Jungen und Mädchen die fabelhafte Geschichte des alten Bauwerks. In einer staubigen Ecke entdeckte Lea eine geheime Entdeckung. Unter einem hölzernen Brett versteckte sich eine uralte Schachtel aus Eisen. Die Kinder durften das Schloss vorsichtig mit einem großen Schlüssel öffnen. Darin lag ein Dokument des Herzogs, das eine vollständige Wahrheit über das geheimnisvolle Burgtor enthüllte.

36. Der stolze Häuptling auf der Jagd Der mächtige Häuptling der Indianer ritt am frühen Morgen auf seinem treuen Ross über das weite Ährenfeld. Er trug einen prachtvollen Brustpanzer aus festem Leder und hielt eine lange Lanze fest in seiner Hand. Mit geschärftem Blick suchte er am Waldrand nach einer fetten Beute für seinen Stamm. Seine Behutsamkeit war bei dieser gefährlichen Jagd besonders wichtig, damit ihn kein Raubtier vorzeitig entdeckte. Schließlich traf er seine Männer am geheimen Treffpunkt am Fluss, und sie kehrten gemeinsam zur Hauptburg zurück.

37. Gefährliches Glatteis im Advent Im kalten Dezember zog am Nachmittag ein heftiger Sturm über das bewölkte Land auf und brachte dichten Nässe mit sich. Durch den strengen Bodenfrost in der Nacht checklist entstand auf der langen Asphaltstraße blitzschnell ein gefährliches Glatteis. Die Autofahrer mussten ihre Geschwindigkeit stark anpassen und extrem vorsichtig steuern, um keinen Unfall zu bauen. Die Schulkinder liefen sehr behutsam über den rutschigen Gehweg nach Hause. Sie waren erleichtert, als sie endlich die warme Wohnung erreichten und ihre nassen Anoraks ausziehen konnten.

38. Der listige Dieb am Bahnhof Am Donnerstag herrschte ein ungemütliches Gedränge auf dem breiten Bahnsteig am Hauptbahnhof der Stadt. Ein listiger Dieb nutzte die allgemeine Aufregung der Menschen schlau aus. Er schlich sich behutsam an einen alten Reisekoffer heran und behauptete dreist, es sei sein eigenes Eigentum. Der aufmerksame Detektiv bemerkte den Betrug jedoch sofort und hielt den Mann fest. Die Polizei kam schnell herbei, um den Dieb zu fassen. Zur Strafe bekam der Täter ein dauerhaftes Hausverbot für alle Gebäude der Bahn.

39. Ein fabelhaftes Examen in der Grundschule In der letzten Schulstunde mussten die Schüler der vierten Klasse ein sehr schweres Examen im Fach Mathematik schreiben. Die Jungen und Mädchen saßen ganz ruhig in ihrem Klassenzimmer und dachten fleißig über die schwierigen Textaufgaben nach. Ben kontrollierte seine Arbeit am Ende noch einmal ganz genau mit einem spitzen Bleistift. Er verbesserte einen kleinen Rechenfehler und gab schließlich ein vollständig sauberes Blatt ab. Die Lehrerin lobte seinen großen Fleiß im Unterricht und gab ihm zur Belohnung eine wunderbare Note.

40. Das Gewitter im Sommerurlaub In ihrem ersehnten Sommerurlaub an der Ostsee erlebte die Familie ein fantastisches Abenteuer. Am späten Abend zog plötzlich ein drückendes Gewitter am Horizont herauf und ein böiger Wind frischte heftig auf. Eine starke Böe erfasste das kleine Ruderboot auf dem See und trieb es schnell an das felsige Ufer. Ein greller Blitz erleuchtete die Finsternis und der laute Donner schallte deutlich durch das gesamte Tal. Zum Glück fanden alle rechtzeitig Schutz in der gemütlichen Herberge und zündeten eine Kerze an.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 3

41. Der saubere Dachs im dichten Wald Der gemütliche Dachs gräbt sich ein großes Haus unter der harten Erde. Diese Dachshöhle hat viele lange Gänge und mehrere Etagen. Der Dachs ist ein sehr reinliches Tier und achtet stets auf die Erhaltung seiner Ordnung. Er bringt regelmäßig frisches Moos und trockenes Laub in sein Quartier, damit es im kalten Winter schön trocken bleibt. Den Schmutz und den Müll trägt er fleißig nach draußen vor den Bau. In den kalten Monaten hält das scheue Raubtier eine ausgiebige Winterruhe.

42. Ein wichtiger Termin beim Augenarzt Der kleine Philipp sieht in der letzten Zeit leider ziemlich schlecht. An der großen Tafel im Klassenzimmer kann er die geschriebenen Wörter der Lehrerin nicht mehr deutlich lesen. Deshalb ging seine besorgte Mutter mit ihm am Dienstagnachmittag zu einer Untersuchung beim Augenarzt in der Hauptstadt. Der Arzt untersuchte seine Augen sehr gründlich und testete seine Sehkraft mit modernen Geräten. Philipp bekommt nun eine schicke Brille. Jetzt kann er wieder alles fehlerfrei erkennen und freut sich riesig auf die Schule.

43. Das Päckchen bei der Post Am Dienstag ging die Mutter eilig zur Post in der Stadtmitte. Sie wollte ein kleines Päckchen für die Großeltern abschicken. Vor dem großen Gebäude durfte man mit dem Auto allerdings nicht parken, deshalb musste sie ein ganzes Stück laufen. Sie zeigte ihren Pass am Schalter vor und bezahlte pünktlich. Am Nachmittag freute sie sich sehr, dass alles so schnell geklappt hat, und trank in aller Ruhe eine leckere Apfellimonade im gemütlichen Zimmer.

44. In der Tierarzt-Praxis Der treue Hund Toby hat sich gestern beim wilden Spielen im Wald am Fuß verletzt und winselt leise vor Schmerzen. Die besorgte Familie fährt deshalb sofort in die moderne Praxis der netten Ärztin. Im Wartezimmer herrscht tiefe Ruhe und niemand macht lauten Lärm. Die Ärztin untersucht das Tier sehr vorsichtig, reinigt die Wunde gründlich und klebt ein sauberes Pflaster darauf. Nun ist der Hund gerettet, frisst am Abend dankbar seine Nahrung und schläft müde ein.

45. Ein tiefes Rätsel lösen Die Schüler der vierten Klasse haben heute eine schwere Prüfung im Fach Deutsch geschrieben. Zuerst mussten alle Jungen und Mädchen ganz ruhig auf ihren Plätzen sitzen und der Lehrerin aufmerksam zuhören. Sie gab ihnen ein kniffliges Rätsel zum Raten auf. Die Kinder mussten scharf nachdenken, fleißig rechnen und schwierige Lernwörter fehlerfrei in ihr neues Heft eintragen. Am Ende lobte die Lehrerin den großen Fleiß und die beachtliche Disziplin der gesamten Klasse.

46. Ein wildes Reh im Wald Ein scheues Reh steht am frühen Morgen vollkommen still im tiefen Wald unter den dichten Bäumen. Es sucht hungrig nach frischer Nahrung im feuchten Moos. Plötzlich hört das wilde Tier ein lautes Geräusch auf dem Weg. Ein kleiner Junge läuft herbei und pfeift fröhlich ein Lied. Erschrocken springt das Reh im hohen Bogen über den reißenden Bach und flüchtet blitzschnell in sein sicheres Versteck zwischen den Sträuchern, um sich vor dem Jäger zu schützen.

47. In eine Pfütze rutschen Im windigen Herbst regnet es heute sehr stark und dunkle Wolken stehen am grauen Himmel. Die aufgeregten Kinder laufen nach der Grundschule eilig nach Hause. Auf dem nassen Fußweg passt der kleine Philipp nicht richtig auf, rutscht in einer scharfen Kurve aus und landet mitten in einer tiefen Pfütze. Seine neue Jacke ist sofort mit dicken Schmutzflecken verdreckt. Da bekommt er einen großen Schreck. Zum Glück lässt sich der Dreck leicht abwaschen und die Mutter lacht nur.

48. Das Radio in der Küche Am Sonntag kocht der Vater ein leckeres Essen für die ganze Familie in der warmen Küche. Er schaltet das moderne Radio an und hört fröhliche Musik bei der Arbeit. Er rührt die Gemüsesuppe mit einem großen Löffel im Topf um und gibt etwas Salz dazu. Es riecht bald herrlich im ganzen Haus. Die hungrigen Kinder kommen herbei und decken schon fleißig den runden Tisch. Zur Nachspeise hat die Mutter eine süße Quarkspeise mit Beeren zubereitet.

Originalausgabe: 05/2010 / Letzte Überarbeitung: 09/2026

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📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 1

1. Expedition in den Wald
Carmen und Leon sind gute Freunde. In den Ferien machten sie eine Expedition in den nahen Wald.
Sie hatten im Lexikon Tiere ausgesucht, die sie beobachten wollten. Mit einem Zelt, Schlafsack, Kompass, Taschenlampe, dicker Jacke und Jeans ging es los.
In einen kleinen Beutel hatte Leon eine Lupe, eine Schere und eine Pinzette eingepackt. Carmen hatte heißen Tee in der Thermoskanne dabei.
Das Abendessen bestand aus Wurstbrötchen mit Mayonnaise und Joghurt. Die Nacht war ziemlich gruselig, denn sie hörten unheimliche Geräusche.

2. Wer wird als Klassensprecher gewählt?
Die vierte Klasse will einen Klassensprecher wählen. Alle Schüler überlegen. Wer kann dieses wichtige Amt übernehmen?
Der Klassensprecher muss nicht nur gut reden können, er muss auch kameradschaftlich, hilfsbereit und zuverlässig sein. Die Entscheidung ist deshalb schwer.
Anton schaut sich in seiner Klasse um: „Leon kann ich nicht wählen, weil er sich mit jedem streitet. Carmen verpetzt alle und Lea heult zu oft.
Mark ist nicht geeignet, weil er seine Aufgabe verschlafen würde.“ Da fragt sich Anton: „Bin ich als Einziger geeignet?“

3. Die abenteuerliche Reise der Schwalben
Die Schwalbe hält keinen Winterschlaf. Im Herbst sammeln sich die Vögel auf den Leitungsdrähten und bereiten sich auf ihre abenteuerliche Reise in wärmere Länder vor.
Dort gibt es viel Nahrung für sie. Schwalben fressen am liebsten Fliegen und Mücken. Auch nach Käfern schnappen sie im Flug.
Sobald es wieder warm wird, kehren die Schwalben zurück. Sie bauen Vogelnester und legen viele Eier. Dann brüten sie diese aus. Eines Tages schlüpfen kleine Schwalben aus den Eiern.

4. Mein Hobby
Jeden Dienstagnachmittag gehe ich meinem Hobby nach. Seit einigen Monaten bin ich in einem Schwimmverein.
Letzten Dienstag fuhr ich zum ersten Mal alleine zum Schwimmbad, weil meine Mama mit Schüttelfrost im Bett lag. Ich musste zur Bushaltestelle rennen, damit ich meinen Bus nicht verpasste.
Leider begann es zu regnen. Der Bus brauchte ganze zehn Minuten, um zum Treffpunkt zu kommen. In der Schwimmstunde übten wir Brust- und Rückenschwimmen.
Danach duschte ich noch, bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte.

5. Sonntagmorgen
Heute Morgen musste ich mich erst einmal strecken, als Papa mich aufweckte. Ich musste erst munter werden.
„Beeil dich ein bisschen, wir wollen heute Kuchen backen!“, meinte Papa. Als ich schnell in die Küche lief, entdeckte ich schon alle Zutaten, die man zum Backen braucht.
Auf dem Tisch standen Mehl und ein Päckchen Backpulver. Es machte mir viel Spaß, alle Zutaten miteinander zu vermischen und den Kuchen in den Ofen zu packen.
Dabei hab ich natürlich auch ein bisschen genascht.

6. Ferien in Italien
Unseren Urlaub verbrachten wir an einem Strand im schönen Italien. Ich hatte mich besonders darauf gefreut, denn das Land ist bekannt für seine tausend verschiedenen Pizzen.
Es war ein kurzer Flug und ich hoffte auf ein paar aufregende Erlebnisse im Urlaub. Ich hatte mich schon vorher auf einer Landkarte informiert, wie man an den Strand kommt.
Die Sonne schien warm und das Wasser war herrlich blau. Es war der beste Start für unsere Ferien.

7. Baden am Wochenende
Letztes Wochenende besprach ich mich mit drei meiner Freunde. „Sagt mal, wollen wir heute schwimmen gehen?“, fragte ich, als ich sie sah.
Sven antwortete freudestrahlend: „Das ist eine super Idee!“ Also trafen wir uns um vierzehn Uhr an der Bushaltestelle und fuhren gemeinsam ins Freibad.
Dort angekommen suchten wir uns einen Platz. Danach rannten wir gleich zum Beckenrand und sprangen ins Wasser. Es vergingen gut zwei Stunden, bis Moritz Hunger bekam.

8. Tanzen in der Schule
Die Veranstaltungen an der Schule finde ich am besten. Zum Beispiel wurde kürzlich erst ein Tanznachmittag ins Leben gerufen. In dieses Abenteuer starteten wir mit viel Offenheit.
Als Erstes musste sich jeder einen geeigneten Tanzpartner suchen. Zusammen mit ihm probierten wir die ersten Tanzschritte und Drehungen.
Die meisten standen zum ersten Mal auf einer Tanzfläche. Das sorgte für eine Menge Heiterkeit. Mit viel Geduld erklärte unser Tanzlehrer, wie wir uns am besten bewegen sollten.

9. Warum sind Zebras gestreift?
In Afrika leben Wildpferde und Zebras. Sie sind am ganzen Körper schwarzweiß gestreift, wusstest du das? Jedes Zebra ist anders, das ist das Tollste daran.
Jedes Streifenmuster ist einmalig, wie ein menschlicher Fingerdruck. Es ist ein großes Geheimnis, weshalb die Zebras ein so auffälliges Fell haben.
Eins ist klar, es dient nicht als Tarnung. Schon von Weitem ist das Fell sichtbar. Soll ihr Fell vielleicht angreifende Raubtiere verwirren? Darüber haben sich viele Forscher Gedanken gemacht.

10. Eine ungewöhnliche Begegnung
Neulich, als ich unseren schwarzweißen Kater Peter suchte, hatte ich eine merkwürdige Begegnung. Ich fand ihn nirgends, auch nicht auf den Wiesen hinter unserem kleinen Haus.
Dafür stand dort ein riesiger, grauer Elefant vor mir! Während er mit seinem langen Rüssel grünes Gras rupfte und ins große Maul schob, schaute er mich direkt an.
Tiefe Fußspuren hinterließen seine mächtigen Füße. War ich auf einem außerirdischen Planeten gelandet? Gestern las ich in der Zeitung vom Zirkus.

11. Friedlich und faul
Die Gorillas sind die größten Menschenaffen. Bis zu zwei Meter groß ist ein Männchen, wenn es sich stolz aufrichtet.
Sie haben eine gewaltige Gestalt, daher hat sich eine große Angst vor diesen Tieren verbreitet. Sie leben in den Regenwäldern Afrikas.
Eine Art lebt in den Bergen, die anderen im Flachland. Gorillas sind friedliche Pflanzenfresser. Hin und wieder fressen sie Fleisch.
Dagegen brauchen die Gorillas im Zoo eine sorgfältige Pflege. Sie sind freundlich und zutraulich.

12. Ausflug zum Schloss
Letzten Monat haben wir einen Ausflug zu einem großen Schloss gemacht. Es war sehr aufregend. Man sah deutlich, wie die Menschen damals lebten.
Mit all den tollen Kleidern muss es viel Spaß gemacht haben. Aber ich denke, dass das Essen nicht so mein Fall gewesen wäre.
Wir besichtigten die alten Hallen und den großen Rittersaal. Die Lehrerin erklärte uns die Geschichte der alten Mauern sehr geduldig.

13. Große Erfinder
Die Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen. Diese Menschenaffen sind erfindungsreich und intelligent.
Sie stellen einfache Werkzeuge her und benutzen sie geschickt. Dies kann kein anderes Tier so wie sie. Sie verwenden Blätter als Toilettenpapier.
Als Wurfgeschosse dienen Steine bei der Jagd, gegen Feinde werden Stöcke geschleudert. Ihre Technik ist einfach genial, um Termiten zu fangen.
Große Erdhügel bauen die Termiten, die den Ameisen ähnlich sind.

14. Ein Ferienerlebnis
In diesem Jahr macht Familie Berger Ferien in den Bergen. Die Eltern wollen jeden Tag wandern. Sabrina und Luisa machen sich an einem Nachmittag allein auf den Weg zu einer Burg.
Plötzlich entdecken sie eine dunkle Höhle. Luisa schaltet ihre Taschenlampe ein und die beiden Mädchen schleichen vorsichtig hinein.
Es ist sehr unheimlich in der Höhle. Beide bleiben erschrocken stehen, denn ein scharrendes Geräusch ist zu hören. Sie wagen kaum noch zu atmen.

15. Abenteuer im ewigen Eis
Es war ein Wettlauf mit der Zeit. 1911 wollten der Norweger Amundsen und der Engländer Scott beide als erste Menschen den Südpol erreichen.
Wegen des eisigen Klimas der Antarktis und schlechter Ausrüstung waren andere schon gescheitert. Mit mehreren Männern und Hundeschlitten brach Amundsen auf.
Mit Motorschlitten und Ponygespannen versuchte Scott, den Südpol zu erreichen. In der Kälte versagten jedoch die Motoren und die Ponys starben. Den Pol erreichte er trotzdem. Er fand dort die norwegische Flagge.

16. Wahre Freundschaft
Die besten Sportlerinnen des dritten Schuljahres sind Sabine und Ines. Seit ein paar Wochen trainieren sie für das Sportfest.
„Sabine läuft viel schneller als Ines“, prophezeien ein paar Jungs. Der große Tag ist endlich da. Sabine hat sogar von ihren Eltern ein Paar neue Laufschuhe bekommen.
Gespannt warten alle auf den Lauf. Die Schüler stellen sich zu Paaren auf. Sabine und Ines stehen am Start. „Auf die Plätze! Fertig! Los!“ Sabine ist vorne. Auf einmal stolpert sie und fällt hin.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 2

17. Das große Ritterturnier auf der Hauptburg
Im späten Mittelalter lud der mächtige Herzog alle edlen Ritter zu einem großen Turnier auf die Hauptburg ein.
Die stolzen Krieger reisten aus allen Teilen des Landes an und versammelten sich im prachtvollen Rittersaal. Jeder trug eine schwere Ritterrüstung, ein glänzendes Visier und einen eisernen Helm zum Schutz vor Feinden.
Auf dem weiten Platz vor dem Burgtor kämpften die Männer mutig um den Sieg und den wertvollen Lohn. Die Zuschauer saßen aufmerksam auf den hölzernen Tribünen, jubelten den Sportlern laut zu und staunten über die enorme Kraft. Am Abend feierten alle gemeinsam ein fabelhaftes Fest mit Musik und gutem Essen.

18. Die Rettung aus der stürmischen Meeresluft
Ein heftiger Taifun zog in der Nacht mit gewaltiger Geschwindigkeit über den Pazifik auf und brachte eine schreckliche Schwüle mit sich.
Der stürmische Wind peitschte die Wellen hoch und trieb ein kleines Ruderboot der Seeleute in eine gefährliche Strömung in der Nähe der Klippen. Die Matrosen hatten große Angst vor dem Untergang und riefen verzweifelt um Hilfe.
Zum Glück bemerkte der kluge Kapitän eines großen Schiffes die Notlage durch seinen Kompass. Die mutige Besatzung warf sofort dicke Seile ins Wasser, rettete die Männer in letzter Sekunde aus den Fluten und brachte sie sicher in die warme Kabine.

19. Das Geheimnis des alten Bücherschranks
In der großen Bibliothek der Grundschule entdeckte die schüchterne Lea am Nachmittag ein ganz besonderes Bücherregal aus dunklem Holz.
Es stand versteckt in einer schattigen Ecke hinter dem großen Lehrertisch. Zwischen alten Lexika und staubigen Mappen fand das Mädchen ein fabelhaftes Märchenbuch mit einer goldenen Fahne auf dem Umschlag.
Sie setzte sich gemütlich auf einen weichen Stuhl am Fenster, öffnete den Einband und vergaß beim Lesen völlig die Zeit. Sie erfuhr spannende Geschichten von Piraten, wilden Jaguaren und fernen Völkern in Europa. Dieser Nachmittag war für die Schülerin ein unvergessliches Ferienerlebnis voller magischer Gedanken.

20. Ein anstrengender Tag für die Feuerwehrleute
Am heißen Dienstagnachmittag schallte plötzlich ein lauter Gong durch die gesamte Station der Feuerwehr im Stadtteil.
Ein gefährlicher Feuerteufel hatte im dichten Wald am Rand der Hauptstadt einen großen Brand gelegt. Trockenes Stroh und dicke Äste der Lärchen brannten lichterloh und der dicke Rauch stieg in den wolkenlosen Himmel empor.
Die mutigen Feuerwehrleute zogen blitzschnell ihre schweren Schutzanzüge an, sprangen in die großen Fahrzeuge und fuhren mit hoher Geschwindigkeit zum Einsatzort. Mit viel Geduld und moderner Technik gelang es den Männern schließlich, die Flammen vollständig zu löschen und die Natur zu schützen.

21. Die Erfindungen der Zukunft
Im interessanten Sachunterricht sprach die vierte Klasse heute ausführlich über die moderne Technik und die zukünftige Entwicklung unserer Welt.
Die Jungen und Mädchen durften kreative Skizzen auf ein großes Blatt Papier zeichnen und ihre eigenen Zukunftspläne vorstellen.
Max erfand eine computergesteuerte Tafel, die alle Fehler im Diktat automatisch korrigiert. Seine Mitschülerin Lisa zeichnete ein großes Raumschiff, das mit der enormen Kraft der Sonne durch das Weltall fliegen kann.
Der Lehrer blickte bei der Vorstellung sehr stolz auf die Arbeiten der Jugendlichen und lobte ihre Intelligenz und ihren unermüdlichen Fleiß.

22. Sammeln auf dem Acker
Der fleißige Bauer fährt heute früh mit seiner großen Maschine auf den weiten Acker hinter dem Dorf.
Nach dem windigen Gewitter in der Nacht liegen dort viele dicke Äste, Steine und Schmutz im Weg. Der Vater und seine Kinder müssen das Holz sorgfältig aufsammeln, bevor sie die neue Saat in den Boden bringen können.
Das ist eine wirklich anstrengende und schwere Arbeit, bei der alle kräftig schwitzen. Am Nachmittag sind sie schließlich fertig, reinigen die Werkzeuge und gehen zufrieden nach Hause. Das Getreide kann nun gut wachsen.

23. Das schreckliche Gewitter
Am Donnerstag zieht am späten Nachmittag ein schreckliches Gewitter über der Stadt auf. Ein gewaltiger Sturm biegt die Baumkronen der alten Tannen im Park und dunkle Wolken verdunkeln den Himmel.
Der laute Schall des Donners erschreckt den kleinen Hund Toby im Haus sehr. Die besorgte Mutter läuft eilig durch die Zimmer und schließt alle Fenster ganz fest, um die Familie vor dem starken Nieselregen und der Kälte zu schützen.
Bald kehrt wieder eine beruhigende Stille und tiefe Ruhe im großen Gebäude ein.

24. Schlittenfahren im Januar
Im kalten Januar liegt zentimeterhoch weißer Schnee im Garten und auf den Straßen im Dorf.
Die Kinder freuen sich riesig über das herrliche Wetter, ziehen ihre warmen Anoraks an und holen den hölzernen Schlitten aus dem Keller. Sie laufen fröhlich zum steilen Berg am Waldrand und rodeln in wildem Tempo hinunter.
Der kleine Philipp passt in einer scharfen Kurve nicht richtig auf, verliert die Kontrolle und fällt im hohen Bogen in den weichen Schnee. Er lacht laut und klopft sich den Dreck von der Schulter.

25. Eine schwierige Deutscharbeit
Gestern haben die Schüler der vierten Klasse eine sehr schwierige Deutscharbeit geschrieben.
Die Jungen und Mädchen mussten ganz ruhig auf ihren Plätzen sitzen, der Lehrerin aufmerksam zuhören und komplizierte Lernwörter fehlerfrei in ihr neues Heft eintragen. Die schüchterne Simone hatte ein bisschen Angst vor den vielen Aufgaben, aber sie dachte gründlich nach und schaffte es schließlich, den schweren Text ohne Fehler zu beenden.
Die Lehrerin blickt bei der Korrektur sehr zufrieden auf das absolut saubere Blatt und lobt ihren Fleiß.

26. Den Schatz verschließen
Zwei mutige Kinder haben ein absolut geheimes Versteck im Gartenhaus hinter dem alten Geschäft des Großvaters gebaut. Niemand im Dorf kennt diesen einsamen Platz unter den Sträuchern.
Die Jungen bewahren dort eine schwere Holzkiste auf, in der sie ihre wertvollen Münzen, bunten Karten und spannenden Spiele sammeln. Sie schütteln die Kiste vorsichtig, zählen stolz ihre Punkte und schließen das eiserne Schloss am Abend mit einem großen Schlüssel fest zu, damit ihr gefundener Schatz vor Dieben sicher geschützt bleibt.

27. Das Gesetz der Natur
Im Sachunterricht erklärt der schlaue Lehrer den Kindern heute ein wichtiges Gesetz der Natur.
Er berichtet aufmerksam über die nützlichen Bienen, die im warmen Frühling fleißig von Blüte zu Blüte fliegen und den süßen Nektar sammeln. Die kleinen Arbeiterinnen fliegen zurück in den Bienenstock und bauen gemeinsam kunstvolle Waben aus Wachs für ihren Honig.
Die Schüler passen im Unterricht sehr gut auf, schreiben die Erklärungen sauber auf die Schreiblinien in ihr Heft und zeichnen eine genaue Skizze dazu.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 3

28. Wasser aus dem Brunnen schöpfen
Mitten im dichten Wald steht ein tiefer Brunnen aus altem, grauem Stein. Die Freunde Martin und Anton machen auf ihrer Fahrradtour eine kurze Pause im kühlen Schatten der großen Lärchen.
Sie sind nach der langen Fahrt sehr durstig und wollen frisches Wasser aus dem tiefen Loch schöpfen. Sie lassen einen schweren Eimer an einem langen Draht vorsichtig hinunter und hören kurz darauf das laute Klatschen im Wasser.
Ein grüner Frosch erschrickt auf seinem Blatt, quakt laut und springt eilig weg.

29. Das anstrengende Sporttraining
Die besten Leichtathletinnen der Grundschule trainieren seit vielen Wochen unermüdlich für das große Turnier am Wochenende.
Jedes Mädchen möchte am Ende eine glänzende Urkunde gewinnen und den Sieg stolz nach Hause tragen. Der Trainer fordert vollkommenes Verständnis für die Regeln und achtet streng auf die richtige Technik.
Ben läuft beim schnellen Fünfzig-Meter-Lauf allen anderen Jungen mutig davon und erreicht als Erster die weiße Ziellinie. Alle seine Freunde jubeln laut im Stadion. Vor lauter Anstrengung glüht manchen am Nachmittag der Kopf, aber die Freude über den Erfolg ist unglaublich groß.

30. Ein ungemütlicher Umzug im Unwetter
Am Donnerstag plante die Familie den großen Umzug in ihr neues Haus am schattigen Waldrand.
Doch pünktlich am Morgen zog ein schreckliches Unwetter mit eisiger Kälte und starkem Nieselregen über das Land auf. Die Helfer mussten die schweren Kisten und Möbel sehr vorsichtig zum Fahrzeug tragen, um keine Verletzung zu riskieren.
Die wertvollen Bücher und kostbaren Spiele wurden vollständig in dicke Verpackungen gehüllt, damit die Feuchtigkeit den Inhalt nicht verschmutzen kann. Am späten Nachmittag waren schließlich alle Beteiligten völlig erschöpft von der anstrengenden Arbeit, tranken heißen Tee und ruhten sich aus.

31. Ein spannender Ausflug ans Ufer
In den ersehnten Osterferien machte die Klasse einen aufregenden Ausflug an das weite Ufer des tiefen Flusses.
Die Kinder wollten die wechselwarmen Tiere beobachten, über die sie vor kurzem im interessanten Sachunterricht gesprochen hatten. In seinem kleinen Beutel hatte Leon ein nützliches Tierlexikon und eine Lupe eingepackt.
Am Flusslauf entdeckten sie unzählige Spuren im nassen Moos. Die Schüler verhielten sich vollkommen ruhig, um die scheuen Vögel am Nest nicht vorzeitig zu verscheuchen. Ein großer Reiher flog leise über das klare Wasser. Dieser Tag war für alle Jungen ein unvergessliches Ferienerlebnis.

32. Die Vorbereitung auf das schwere Examen
Die Schüler der vierten Klasse müssen sich derzeit intensiv auf ein schweres Examen im Fach Mathematik vorbereiten.
Der Lehrer stellt den Jungen und Mädchen jeden Morgen komplizierte Textaufgaben an der großen Tafel. Die Kinder dürfen absolut nicht schwätzen, sondern müssen ganz still an ihren Schreibpulten sitzen und aufmerksam zuhören.
Die richtige Lösung zu finden, erfordert eine menge Geduld und logisches Denken. Ben kontrolliert seine Rechnungen am Ende immer ganz genau mit einem spitzen Bleistift. Wenn er einen Fehler entdeckt, verbessert er die Zahlen sofort fehlerfrei im Heft.

33. Ein herrlicher Urlaub am Meer
Für ihren verdienten Sommerurlaub im sonnigen August hat sich die glückliche Familie ein schönes Ferienhaus in Spanien gemietet.
Sie packten ihre Taschen vollständig ein, kontrollierten die Reifen am Auto und fuhren voller Erwartung los. Der Vater steuerte den Wagen sicher über die lange Asphaltstraße, während die Meeresluft schon von Weitem herrlich zu riechen war.
Vor Ort angekommen, liefen die Kinder eilig zum breiten Strand, um im blauen Wasser zu baden. Am Abend saßen alle gemütlich auf einer Bank, beobachteten die Wellen und verzehrten ein leckeres Stück Obstkuchen.

34. Der geheime Wehrgang der Ritterburg
Auf ihrer lehrreichen Reise besichtigten die Jungen die gewaltige Ritterburg auf dem steilen Berg.
Der Führer leitete die Gruppe durch das mächtige Burgtor direkt in die Finsternis des alten Wehrturms. Sie kletterten vorsichtig eine lahm wirkende Holzleiter hinauf und erreichten den geheimen Wehrgang an der Ringmauer.
Durch die schmalen Zinnen konnten die Kinder die gesamte Gegend perfekt überblicken. Der Onkel erzählte ihnen eine spannende Erzählung über eine historische Belagerung aus dem Mittelalter. Die Ritter mussten die Festung damals mutig gegen unzählige Feinde verteidigen, um die Freiheit zu schützen.

35. Vorsicht an der Bushaltestelle
Jeden Dienstagnachmittag fährt der kleine Philipp ganz alleine mit dem Schulbus zum anstrengenden Schwimmtraining in die Stadt.
An der großen Haltestelle müssen sich alle Kinder in einer Reihe aufstellen und geduldig warten, bis sie ordentlich einsteigen können. Das Drängen und Schwätzen am Bordstein ist vom Rektor streng verboten, weil es eine gefährliche Quelle für Unfälle darstellt.
Der Busfahrer achtet genau auf die Einhaltung der Verkehrszeichen und steuert das große Fahrzeug sehr vorsichtig durch den dichten Verkehr. Philipp sucht sich sofort einen sicheren Sitzplatz und schnallt sich fest an.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 4

36. Die Entdeckung im Vogelnest
Die kalten Nächte des Winters waren endlich vorüber und der angenehme Frühling zog im Garten ein.
Carmen beobachtete durch das Küchenfenster aufmerksam, wie sich eine kleine Amsel am Balkonkasten zu schaffen machte. Nach einigen Tagen entdeckte das Mädchen ein wunderschönes Vogelnest aus feinem Reisig und Moos zwischen den Pflanzen.
Vier winzige Eier lagen darin. Die Familie benutzte den Balkon in der nächsten Zeit kaum noch, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören. Nach achtzehn Tagen schlüpften nacheinander die Jungen aus den Eiern.

37. Ein Irrtum in der Tierarzt-Praxis
Gestern Nachmittag brachte der besorgte Bauer sein krankes Kalb zu einer wichtigen Untersuchung in die moderne Praxis der Tierärztin.
Das arme Tier zitterte vor Kälte und hatte sichtlich große Schmerzen am Bauch. Im Wartezimmer herrschte eine mürrische Stimmung, weil der Termin wegen einer Verspätung nach hinten verschoben wurde.
Die Ärztin untersuchte das Vieh schließlich sehr gründlich und stellte fest, dass der Bauer die Medikamente verwechselt hatte. Zum Glück konnte sie dem Kalb sofort helfen, wechselte das Ventil am Gerät und verschrieb ein neues Heilmittel.

38. Das Abenteuer auf dem Jahrmarkt
Am Samstag feierte der Ort ein buntes Stadtfest und alle Menschen waren sehr fröhlich gestimmt.
Philipp ging zusammen mit seiner großen Schwester am Nachmittag über den Marktplatz. Dort gab es tolle Spiele, laute Musik und unzählige Leckereien an den Ständen. Die Geschwister kauften sich eine große Tüte voller Süßigkeiten und schauten den Künstlern auf der Bühne aufmerksam zu.
Ein Zauberer zauberte ein weißes Kaninchen aus einem hohlen Hut und sorgte für eine menge Heiterkeit. Das war wirklich ein wunderbares Ferienerlebnis für die Kinder.

39. Das große Abenteuer am Burgfried
Auf ihrer spannenden Entdeckungsreise besichtigten die Kinder die mächtige Ritterburg auf dem steilen Berg.
Der erfahrene Führer leitete die Gruppe zuerst über die Zugbrücke und führte sie dann direkt zum hohen Bergfried hinter der alten Ringmauer. Die Schüler stiegen vorsichtig die hölzernen Stufen hinauf und blickten fasziniert durch die schmalen Zinnen weit über das grüne Tal.
Der Onkel erzählte ihnen im riesigen Rittersaal eine unvergessliche Erzählung von einer Belagerung im Mittelalter. Die Ritter mussten die Festung damals mutig gegen Feinde verteidigen, um den wertvollen Lohn und die Freiheit zu schützen.

40. Gefährliche Arbeit in der Fabrik
In der großen Fabrik vor der Hauptstadt müssen alle Arbeiter sehr fleißig sein und strenge Regeln im Betrieb befolgen.
Der Vater steuert dort jeden Tag eine schwere Maschine, die lange Stangen aus festem Draht für den Bau schneidet. Bei dieser gefährlichen Arbeit ist eine hohe Konzentration von entscheidender Bedeutung, damit niemand einen folgenschweren Fehler macht oder sich am heißen Metall verletzt.
Am Nachmittag ist die schwierige Aufgabe schließlich fertig und der Meister blickt sehr zufrieden auf den Fleiß. Nach dem Feierabend schaltet der Vater das Gerät aus und fährt müde nach Hause.

41. Das Wasser strömt im November
Ein stürmischer Sprühregen fällt im windigen November vom grauen Himmel und die Asphaltstraßen im Dorf sind nass.
Das kalte Wasser strömt in dicken Tropfen vom Dach der großen Garage direkt in die tiefe Pfütze vor dem Haus. Die Kinder sitzen gemütlich im warmen Zimmer und schauen aufmerksam durch die Fensterscheibe nach draußen in die ungemütliche Kälte.
Die Mutter holt eine Schüssel aus dem Schrank, rührt den Teig für den leckeren Nusskuchen um und schaltet das Radio an. Bald verbreitet sich eine wohlige Wärme im Haus und alle fühlen sich sichtlich wohl.

42. Ein kostbarer Strauß Blumen
Heute feiert die Tante Carmen einen runden Geburtstag und hat ihre Freunde zu einem bunten Fest im geschmückten Garten eingeladen.
Die Kinder haben auf der weiten Sommerwiese hinter dem Haus viele schöne Tulpen und gelbe Osterglocken gesammelt. Linda bindet die frischen Pflanzen aufmerksam zu einem großen Strauß zusammen und bringt ihn stolz zum festlichen Küchentisch.
Die Tante freut sich riesig über das gelungene Geschenk, bedankt sich höflich und gibt dem netten Mädchen einen lieben Kuss auf die Wange. Danach essen alle hungrig ein Stück vom süßen Obstkuchen und trinken Saft.

43. Ein ehrlicher Finder bei der Polizei
Der kleine Philipp läuft am Nachmittag gut gelaunt durch den Stadtpark in der Nähe vom Marktplatz.
Plötzlich sieht er eine verschlossene Geldkassette im Staub neben dem Gehweg liegen. Er blickt aufmerksam umher, doch niemand ist zu sehen. Schnell bringt der ehrliche Finder das Fundstück zur nahen Polizeistation in der Hauptstadt.
Der nette Polizist nimmt die Anzeige auf, kontrolliert den Zettel im Kasten und lobt den Jungen für sein vorbildliches Verhalten. Philipp ist sehr stolz auf seine Entdeckung, läuft erleichtert nach Hause und erzählt seiner Familie aufgeregt davon.

📋 Diktate Klasse 4 Deutsch Teil 5

44. Der listige Affe im Zoo
Maria besuchte am Sonntag die frechen Affen im Zoo zusammen mit ihren besten Freunden.
Neben den Kindern stand ein dünner Mann mit einer bunten Mütze auf dem Kopf, der sich lautstark über die Tiere lustig machte. Einen der Schimpansen reizte dieses Verhalten offensichtlich sehr.
Blitzschnell streckte das intelligente Tier seine Hand durch das Gitter und schnappte sich die Mütze. Eine wilde Verfolgung über Baumstämme und Seile begann im Gehege. Der listige Affe kletterte flink ein Seil hinauf, setzte sich die Beute stolz auf den Kopf und alle Zuschauer mussten laut lachen.

45. Die spannende Fahrt im Nebel
Mein Papa hat auf einer großen Tombola am Stadtfest ein glückliches Los gekauft. Die Aufregung stieg, als die richtige Gewinnnummer bekannt gegeben wurde.
Wir waren völlig überrascht, denn wir hatten eine gemeinsame Schifffahrt für drei Personen gewonnen. Drei Wochen später ging es los und wir betraten stolz das riesige Schiff.
Am Sonntag passierte es dann. Mit dem Anorak auf dem Kopf standen wir an Deck und sahen, wie das Fahrzeug in eine dichte Nebelwand fuhr. Der Kapitän schaltete die Nebellampe an und steuerte das Schiff ganz vorsichtig durch die trübe Finsternis.

46. Das Experiment im Unterricht
In der letzten Schulstunde haben die Schüler der vierten Klasse im Sachunterricht ein sehr interessantes Experiment aufgebaut.
Der Lehrer zeigt der Klasse einen kräftigen Magneten aus schwarzem Eisen. Das nützliche Werkzeug zieht kleine Nadeln, Schrauben und Drähte wie durch Zauberei an. Papier, Glas und Gummi lassen sich natürlich niemals anziehen.
Die Jungen passen im Unterricht sehr gut auf, schreiben die wichtigen Erklärungen sauber auf die Schreiblinien in ihr Heft und zeichnen eine genaue Skizze dazu. Das spannende Thema sorgt für eine menge Begeisterung im Klassenzimmer.

47. Ein seltener Gast am Teich
Am warmen Nachmittag laufen die fröhlichen Kinder zum klaren Teich am Waldrand, um die Natur zu beobachten.
Das saubere Wasser ist herrlich ruhig und spiegelglatt. Ein großer Hirsch steht still im tiefen Schatten unter den Bäumen und trinkt behutsam aus dem Bach. Plötzlich hört das wilde Tier ein lautes Geräusch, als ein grüner Frosch vom Blatt ins Wasser springt.
Erschrocken springt der Hirsch über die Wurzeln und flüchtet flink in sein sicheres Versteck im dichten Wald. Die Kinder staunen mit glänzenden Augen über dieses zauberhafte Erlebnis.

48. Das Geheimnis in der alten Bibliothek
In den sonnigen Osterferien besuchte die schüchterne Lea am Nachmittag die große Bibliothek im Zentrum der alten Stadt.
Sie wollte sich gründlich über die wechselwarmen Tiere informieren, über die sie vor kurzem im interessanten Sachunterricht gesprochen hatten. Zwischen alten Lexika und staubigen Mappen fand das Mädchen ein fabelhaftes Märchenbuch.
Sie setzte sich gemütlich in einen weichen Sessel am Fenster, öffnete den Einband und vergaß beim Lesen völlig die Zeit. Sie erfuhr spannende Geschichten von Piraten, wilden Jaguaren und fernen Völkern in Europa. Dieser Nachmittag war für die Schülerin ein unvergessliches Ferienerlebnis voller magischer Gedanken.

49. Das große Abenteuer auf der Wasserburg
Die mutigen Kinder planten einen spannenden Ausflug zur alten Wasserburg am schattigen Waldrand.
Sie wanderten gut gelaunt über den holprigen Weg und sahen schon von Weitem den riesigen Wehrturm in den wolkenlosen Himmel ragen. Ein freundlicher Führer leitete die Gruppe über die schwere Zugbrücke direkt in den Innenhof.
Er zeigte den Jungen das historische Wappen der herzoglichen Familie an der dicken Wehrmauer. Die Schüler durften sogar den engen Wehrgang betreten und blickten durch die schmalen Zinnen weit über das Land. Am Abend feierten alle gemeinsam ein fabelhaftes Fest mit Musik und gutem Essen im Rittersaal.

Originalausgabe: 05/2010 / Letzte Überarbeitung: 09/2026

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